Alter Hof in neuem Glanz

Oldambtster: So nennt man in den Niederlanden alte Bauernhöfe in der Art, wie sie in den Provinzen Groningen und Drenthe häufig zu sehen sind; wobei der Name von der Gemeinde Oldambt herrührt. Bei Pferdeliebhabern steht die Region hoch im Kurs. Nicht nur, dass es in einem der Orte von Drenthen alljährlich einen großen Pferdemarkt gibt, die flache Landschaft ringsherum ist zudem wie geschaffen für ausgedehnte Ausritte.

Kein Wunder, dass sich Mirjam van der Meer hier so wohl fühlt. Sie hat selbst ein Pferd, mit dem sie viel Zeit verbringt, und lebt mit ihrem Mann Jeroen und den Kindern in einem solchen Oldambtster. „Wir lieben diese Gegend“, sagt sie und blickt auf die Koppel, wo ihr Pferd friedlich das Gras beschnuppert. Es ist ein herrlicher Sonnentag mit einigen wenigen bauschigen Wolken, die gemächlich am Himmel entlangziehen. Die Bauherrin freut sich über die Gelegenheit, ein bisschen über ihren umgebauten Bauernhof zu plaudern. 

Viel Platz bedeutete auch: viel Arbeit

Als die beiden das Haus vor einigen Jahren gekauft hatten, war es in keinem guten Zustand. „Es gab einfach unglaublich viel zu tun“, sagt Ehemann Jeroen, als er sich dazugesellt. Erbaut wurde das Gebäude wohl um das Jahr 1860 herum. Etwa bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts diente es als Bauernhof, wurde dann aber mehr und mehr zu einem reinen Wohnhaus, das häufig den Eigentümer wechselte. „Da ist über die Jahrzehnte hinweg immer wieder etwas gemacht worden – aber meistens nur sehr halbherzig. Mirjam und ich haben uns gesagt: Wir machen es nun richtig!“ 32 Meter ist das Haus lang, 15 breit. Viel Platz für die Familie. Aber eben auch: Viel Arbeit, die es zu stemmen galt.

Zwei Jahre lebte die Familie im neuen Zuhause am Rande ihrer Gemeinde, ehe es so richtig losging mit der Sanierung. Und die wiederum dauerte ebenfalls gut zwei Jahre. Das Paar hat dabei auch selbst Hand angelegt – und das nicht zu knapp: Wann immer möglich, ging es zur Baustelle, denn während des Umbaus und der Sanierung wohnten Eltern und Kinder in einer Zwischenlösung im einige wenige Kilometer entfernten Ortskern. Das klingt nicht nur anstrengend, das war es auch. Doch die viele Arbeit mit dem neuen Eigenheim, sie hat sich gelohnt.

Wohnzimmer mit Glas-Faltwand
Wohnzimmer mit geöffneter Glas-Faltwand zur Terrasse
großes Haus im Grünen
Frau mit einem Pferd

Ein Dach mit Hut

Wer vor dem Haus steht, dem fällt zunächst das ungewöhnliche Dach auf. Der obere Bereich ist größtenteils mit Reet gedeckt, während unten robuste Dachziegel zu sehen sind. Es wirkt ein bisschen so, als trage das Dach einen Hut. Die Hausherrin erläutert, was dahinter steckt: „Wir wollten damit den alten Charakter des Hauses bewahren.“ Früher nämlich, erzählt sie, waren Dachziegel ein Luxusgut. Daher griffen die alten Oldambtster-Bauherren zumindest für die oberen Bereiche auf das günstigere Reet zurück; unten wurde mit Ziegeln gedeckt. Aus zwei Gründen: Bei einem reinen Reetdach sammelte sich das abfließende Regenwasser im unteren Teil, der dadurch anfälliger für Fäule werden konnte. Außerdem war die Feuchtigkeit nicht gut für das Vieh – mit Ziegeln blieb der Stall trockener.

Das Eigenheim der Familie verbindet so gewissermaßen historische Bauweise mit modernem Wohnkomfort. Dieser Anspruch setzt sich auch im Inneren fort. Die mächtigen alten Stützbalken von anno dazumal im Wohnzimmer bilden einen rustikalen Kontrast zu der dezenten, modernen Deckenbeleuchtung und den weißen Wänden.

Großflächig mehr Licht 

Wertvolle Unterstützung  gab es vom Architekten, der die wichtigsten Wünsche gut umgesetzt hat: einerseits den Charakter des Hauses zu bewahren, andererseits für mehr Helligkeit zu sorgen. Denn das alte Bauernhaus war in seiner ursprünglichen Form eher dunkel – nur wenig Tageslicht gelangte durch die kleinen Fenster ins Innere.

Gelöst wurde dies vor allem mit einer großzügigen Verglasung. Im Wohn- und Essbereich sind die alten Backsteinmauern von bodentiefen Fenstern durchbrochen. Besonders auffällig ist auf der Gartenseite eine Nische im Haus. Früher gab es sie nicht – der Bereich war Teil des Gebäudes. Der Architekt entfernte an dieser Stelle das Dach; links und rechts trennen jetzt hölzerne Wände den Bereich. Die dadurch entstandene „Lücke“ in der Fassade ist nun eine Terrasse – mit einer lamellenartigen Teilüberdachung und einer Verglasung als Wetterschutz. 

Glas-Faltwand mit schwellenlosem Übergang

Vom Wohnraum abgegrenzt ist die Terrasse mit einer Glas-Faltwand von Solarlux – das Familienunternehmen aus Melle ist spezialisiert auf gläserne Fassadenlösungen. „Unser Architekt kannte den Hersteller und konnte ihn empfehlen, und das Konzept gefiel uns auf Anhieb sehr gut“, sagt die Bauherrin im Rückblick. Die innere Längsseite und eine der beiden Querseiten des Bereichs sind je mit einer solchen Glas-Faltwand ausgestattet. Beide lassen sich beim Öffnen zur Seite „wegfalten“. 

Eine Besonderheit ist hierbei der wegfaltbare Eckpfosten: Die Glas-Faltwand kann dadurch stützenlos über Eck geöffnet werden. Die Laufschiene ist zudem in den Boden eingelassen, wodurch ein schwellenloser Übergang zur überdachten Terrasse entsteht. Darüber hinaus bieten die Glas-Faltwände eine sehr gute Dämmung. Das war dem Paar wichtig, und auf eine energetisch sinnvolle Bauweise legte es von Anfang an viel Wert. 

Hauskatze als Bauleiter

Die Hauskatze tapst gemächlich zu der kleinen Runde hinzu und macht es sich in der Sonne bequem, wobei sie lässig ihren Schwanz auf und ab bewegt, während sie so da liegt. Die van der Meers müssen lachen. „Sie ist während der Bauarbeiten zum Maskottchen geworden“, erzählt der Hausherr. „Jeden Tag ist sie  hierhergelaufen ins alte Zuhause und hat die Arbeiter beobachtet. Abends haben wir sie dann abgeholt.“ Ehefrau Mirjam krault die Katze. „Sie fühlt sich wohl hier. Und wir auch.“

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